Drei zentrale politische Herausforderungen

Drei zentrale politische Herausforderungen

1. Klima und Umwelt

Klima und Umwelt

Die Klimaerwärmung und die Folgen für Mensch und Umwelt sind hinreichend bekannt. Ausserdem schreitet das Artensterben mit hohem Tempo fort. Unser Ressourcenverbrauch ist nach wie vor viel zu hoch und nicht nachhaltig.

Klimawandel und Ressourcenverbrauch sind als Hauptursache für den Verlust der biologischen Vielfalt identifiziert. Gleichzeitig trägt der Artenverlust und die Zerstörung der Umwelt massiv zum Klimawandel bei. So sind der vom Menschen verursachte Ausstoss von Treibhausgasen aus fossilen Brenn- und Treibstoffen, aus der intensiven Landwirtschaft und der Abholzung von Wäldern die grössten Treiber des Klimawandels.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass zur Begrenzung des Klimawandels die Treibhausgasemissionen bis 2050 auf Null gesenkt werden müssen.

Welches sind aber die wirksamsten Massnahmen? Es gibt verschiedene Wege. Dabei ist es für mich sehr wichtig, dass Lenkungsabgaben, Förderbeiträge, Vorschriften, technologische Innovation, Verhaltensänderungen und die Förderung der Biodiversivität nicht gegeneinander ausgespielt werden. Denn alle sind wichtig und ergänzen sich sogar gegenseitig. Nur so wird das in Paris vereinbarte Begrenzungsziel für den Temperaturanstieg erreicht.

Es Ist Zeit. Lesen Sie hier meine Lösungsvorschläge:


2. Verkehr und Mobilität

Der Klimawandel und der Verlust an Biodiversität bedrohen Gesundheit, Sicherheit und Wirtschaft

Unser Strassennetz und ÖV System ist gut und zweckmässig ausgebaut. Zu Stosszeiten steht der Verkehr aber oft still, die öffentlichen Verkehrsmittel sind überfüllt.

Die Kapazitätsgrenzen auf der Strasse und der Schiene sind erreicht. Stauzeiten gehen zu Lasten unserer Wirtschaft und Gesellschaft. Auf eine höhere Verkehrsnachfrage wird aber vom Bundesrat und der Parlamentsmehrheit leider immer noch gleich reagiert: mit Ausbau, Ausbau und nochmals Ausbau. Sprich: das Geld fliesst in Teer und Beton statt in intelligente Lösungen der Verkehrssteuerung.

Der Ausbau erhöht das Angebot, ohne dass die Strassenbenutzer mehr bezahlen müssen. Der Strassenverkehr wird dadurch im Vergleich zum ÖV immer günstiger. Kein Wunder, dass der Verkehr immer weiter zunimmt.

Der Autoverkehr ist zudem einer der grössten Verursacher von Treibhausgasen, Schadstoffen und Lärm. In der Schweiz verursacht er damit Umwelt- und Gesundheitskosten von rund sieben Milliarden Franken pro Jahr. Kosten, die heute von den Steuer- und Prämienzahlenden getragen werden müssen.

Es ist Zeit. Lesen Sie hier meine Lösungsvorschläge:


3. Demographie und Wirtschaft

Demographie und Wirtschaft

Die Herausforderungen des demografischen Wandels sind immens. Er führt zu einem weiteren Frachkräftemangel, stark steigenden Gesundheits- und Pflegekosten und einem hohen Finanzierungsbedarf für die Altersvorsoge.

Das bringt die AHV und die Rentenversicherungen finanziell ins Schlingern. Eine ausgewogene Aus- und Umfinanzierung tut not. Die Wirtschaft und Gesellschaft müssen die finanziellen Folgen abfedern.

Es fehlen bereits heute in verschiedenen Branchen Fachkräfte. Studien sagen, dass es im nächsten Jahrzehnt noch zu einer weiteren Verknappung der Arbeitskräfte kommen wird, weil in den kommenden 10-20 Jahren die geburtenstarken Jahrgänge in Pension gehen werden und massiv weniger junge Leute ins Erwerbsleben nachrücken.

Zum Bewahren des Wohlstandes sind bei einer kleineren Zahl von Erwerbstätigen ein höherer Output pro Arbeitnehmenden notwendig. Dies kann in einer nachhaltigen Art und Weise nur durch Innovation und technischen Fortschritt erreicht werden. Die Digitalisierung ist deshalb eine grosse Chance für unsere Gesellschaft. Dazu braucht es optimale Bedingungen für den Wirtschaftsstandort Schweiz.

Es ist Zeit. Das sind meine Lösungsvorschläge:

Michèle Graber für die GLP in den Ständerat.

Copyright © Komitee Michèle Graber in den Ständerat
Konto Nr. 15-309549-5 (PostFinance)
Bic: POFICHBEXXX
IBAN: CH67 0900 0000 1530 9549 5